Oberer Hof

Oberer Hof

Ökölogische Ökonomie

Das Herz des Rittergutes Bedheim schlug am Oberen Hof. Hier gab es Ställe für alle Arten Vieh, einen Taubenschlag auf einem Turm, Back- und Brauhaus. In den Grundmauern des Brauhauses findet man den ältesten beschrifteten Stein der ganzen Schlossanlage: 1536

Nachdem die Landwirtschaft 1915 aufgegeben worden war, wurden in den verwaisten Ställen sehr spezielle Tiere gezeigt: Hugo Rühle von Lilienstern richtete hier ein Urweltmuseum ein, um seine berühmte paläontologische Sammlung zu zeigen. Die Hauptattraktion waren zwei vollständige Saurierskelette. Liliensternus liliensterni, ein früher Raubsaurier, ist sogar nach seinem Entdecker benannt worden.

Heute ist von der historischen Bebauung des Oberen Hofes nur noch eine Hälfte erhalten; die andere Hälfte wird nun von der Schlossgärtnerei eingenommen. Das nüchterne Betriebsgebäude wurde noch 1988 von der örtlichen LPG errichtet. Hier nahm nach 1989 die neue Entwicklung der Schlossanlage ihren Ausgang, weil es das einzig bewohnbare Gebäude war.

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Aktualisiert am 9. Mai 2012



Obst und Gemüse!

Schloßgärtnerei

Die Schlossgärtnerei erzeugt hohe Qualität nach biologisch-dynamischer Methode, ohne einem Verband anzugehören.
Überschüsse an Gemüse die nicht haltbar gemacht werden können, sowie Kräuter- oder selbstgepflückte Blumensträuße, bieten wir je nach Saison gegen Spende ab Hof oder am Wochenende im Gartencafé an.

Liliensternus im Schloss

Das Bedheimer Urweltmuseum existiert zwar nicht mehr, im Schloss können Sie aber sehen, wie es aussah.

Auf Voranmeldung das ganze Jahr über.
Von Mai bis Oktober:
Samstags, Sonn- und Feiertags 13.00 – 19.00 Uhr

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